Lernen lernen

Titelbild

Abb.: von Macrovector / Freepik

Chris Brylla, Lena Oswald
Universität Hamburg
cc by-nc-nd | 2017

Übersicht

Einstieg Lernstile

Wissen Sie, was für einen Lernstil sie haben? Oder was für ein Lerntyp Sie sind?

Kein Problem - das können Sie hier gleich testen.

Außerdem informieren wir Sie über den Lernkreislauf und Lerngelegenheiten - ein Wissen, das Ihnen bei der Strukturierung Ihres selbstgesteuerten Lernens helfen wird.

Viel Spaß!

Einführung in die Lernstile

Was sind Lernstile?

Offensichtlich gibt es individuelle Unterschiede beim Lernen und auch im Lernerfolg. Ein Faktor, der dazu beiträgt, ist der persönliche Lernstil. Jedoch ist der Begriff „Lernstil“ nur vermeintlich einfach und klar. Es gibt eine Vielzahl von Definitionen dieses Terminus und entsprechend viele Modelle, Konstrukte und Theorien. Eine Möglichkeit, diese zu kategorisieren, wäre kognitive Stile (intraindividuelle Fähigkeiten und Präferenzen), Lernstile (aktivitätsorientierter Ansatz) und Lernstrategien (kognitive Werkzeuge - verhaltensorientierter Ansatz) abzugrenzen.

image

Insofern sind Lernstrategien und spezifisches Lernverhalten, Präferenzen und Einstellungen eher instabil, variabel und an Lernsituationen anpassbar, während Lernstile den generellen und damit relativ stabilen Prozess des Lernens darstellen.

Der allgemeine Lernansatz ergäbe sich damit aus dem persönlichen Repertoire an Lernstrategien, die mit den kognitiven Stilen zu einem individuellen Lernstil kombiniert werden.

In diesem Modul finden Sie zu beiden Themen wertvolle Hinweise. Anhand eines Fragebogens können Sie mehr über Ihren eigenen Lernstil herausfinden.

Lernziele und Aufgaben zum Thema Lernstile

Das Bewusstsein und die Kenntnis über Ihren Lernstil kann Ihnen helfen, Ihren Lernansatz und damit auch den Lernerfolg zu optimieren. Zum Ende dieser Lerneinheit sollten Sie Ihren Lernstil und seine Implikationen kennen sowie für sich Strategien entwickelt haben, um optimal lernen zu können.

Bitte lesen Sie dazu die Informationen zum Lernstil und beantworten Sie den Fragebogen.

Wenn Sie den Fragebogen ausgefüllt haben, erhalten Sie unmittelbar automatisch eine Rückmeldung zu Ihrem persönlichen Lernstil.

Warum ist mein Lernstil relevant?

Verschiedene Lernende erzielen bei gleicher Lernumgebung unterschiedliche Erfolge. Dies wird unter anderem auf abweichende Vorkenntnisse, Motivation und grundsätzliche intellektuelle Fähigkeiten der individuellen Lernenden zurückgeführt.

Gleichzeitig wird oft die naheliegende Vermutung geäußert, dass unterschiedliche Personen auch unterschiedliche Fähigkeiten oder Präferenzen haben bezüglich

  • der Sinnesmodalität (z. B. visuell oder auditiv),
  • der Herangehensweise (global oder schrittweise, abstrakt oder konkret)
  • oder des Grades der Benutzerführung (Stichwort: Interaktivität).

"Jeder Erwachsene hat seinen eigenen Lernstil, um notwendige Verhaltensänderungen einzuleiten, und einen individuellen Kognitionsstil, mit Informationen umzugehen" (Klimsa 1993: 263).

Aufgrund dieser individuellen Differenzen werden auch verschiedene Bedürfnisse beim Lernen und eine unterschiedliche Lerneffektivität vermutet.

Ein umfangreiches Forschungsgebiet befasst sich mit der Kategorisierung solcher Persönlichkeitsmerkmale und individueller Präferenzen, die für das Lernen relevant sind. Diese werden allgemein unter dem Begriff der "Lernstile" zusammengefasst.

Andererseits dient die Lernstilforschung nicht ausschließlich der Wissenschaft. Für den Lernenden selbst ist die Kenntnis seines bevorzugten Lernstils wichtig,

  • um das eigene Herangehen an den Lernstoff zu optimieren,
  • um zu wissen, auf welche Art man Problemlösungen am besten angeht,
  • und um sich Wissen sinnvoll und effizient anzueignen.

Weiterhin ergeben sich aus den diversen Lernstilen auch Lerntypen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie mit einigen Mitgliedern in einer Gruppe besser zusammenarbeiten und -lernen können als mit anderen? Ist Ihr persönlicher Lernerfolg in manchen Gruppen besser oder schlechter? Das kann an der Zusammensetzung der Lernstile und -typen in der Gruppe liegen.

image

Abb.: von Vectorpocket / Freepik

Was erfahre ich aus dem Fragebogen?

Der nachfolgende Fragebogen soll Ihnen helfen, Ihren eigenen Lernstil kennen zu lernen. Bedenken Sie dabei, dass es sich keineswegs um so stabile Merkmale wie Augenfarbe oder Körpergröße handelt. Lernstile sind flexibel. Ihr Lernverhalten wird sich den jeweiligen Aufgaben, Situationen und Lernbedingungen anpassen. Sie können auch bewusst andere Stile ausprobieren, die vielleicht nicht so stark ausgeprägt sind, um Ihre Palette zu erweitern. Es gibt keinen optimalen Lernstil. Wie so oft, macht es die gesunde Mischung.

Der Lernstil-Fragebogen dient in erster Linie der Selbsteinschätzung Ihres Lernstils. Es handelt sich dabei nicht um einen Test im strengen Sinne, da es keine richtigen oder falschen Antworten gibt. Die Beantwortung der nachfolgenden Fragen verschafft Ihnen Hinweise zu Ihren bevorzugten Lern-Stilen. Diese Lernermerkmale von sich zu wissen, sind aus zwei Gründen hilfreich:

  • Das Bewusstsein über eigene dominante Lernstile kann helfen, sich Stärken und Schwächen beim Lernen vor Augen zu führen und auf die weniger ausgeprägten Lernstile mehr zu achten.

  • In der Zusammenarbeit mit anderen Lernenden kann die Verschiedenheit von Lernstilen zu Konflikten führen. Das Bewusstsein über diese mögliche Ursache ist eine produktive Artikulationshilfe in der weiteren Zusammenarbeit mit anderen.

Ausfüllen des Fragebogens

  1. Fragebogen ausfüllen: Bitte lesen Sie die Aussagen und kennzeichnen Sie jeweils, inwiefern diese für Sie zutreffen oder nicht. Wichtig ist dabei, dass Sie SPONTAN diese Entscheidung treffen und nicht erst lange über die Aussage nachdenken.
  2. Fragebogen auswerten lassen: Am Ende des Fragebogens klicken Sie den entsprechenden Button, um das Formular abzuschicken.
  3. Automatische Auswertung: Sie erhalten elektronisch das Ergebnis zu Ihrem Lernstil.

Sie erhalten auch weitere Informationen zu Lernstilen und den Ergebnissen, Tipps zum effektiven Lernen sowie bei Interesse zu theoretischen Hintergründen.

Anregung: Führen Sie eine lebhafte Diskussion mit (Lern-)Partnern und Partnerinnen darüber, welche Schlussfolgerungen Sie aus dem Ergebnis hinsichtlich der eigenen Lerngewohnheiten ziehen können und wie Sie diese Erkenntnisse für Ihren Alltag nutzbar machen wollen!

Wichtiger Hinweis

Dieses Lernstilinventar ist weder ein Intelligenztest noch ein Eignungstest für bestimmte Berufe. Ob und wie Lernstile sich verändern, manchmal vielleicht schon während des Studiums, und wovon Konstanz und Veränderung abhängen, muss noch untersucht werden.

Fragebogen zur Erfassung von Lernstilen

Er gibt Ihnen Auskunft darüber, wie Sie lernen und welche Lernsituationen sie bevorzugen. Dieser Fragebogen soll Ihren individuellen Lernstil erfassen. Es gibt dabei keine "richtigen" oder "falschen" Antworten. Ihre Angaben werden nicht gespeichert. Das Ergebnis der Befragung wird ausschließlich Ihnen persönlich zur Verfügung gestellt.

Um Ihren individuellen Lernstil zu erfassen, sind in diesem Fragebogen eine Reihe von Aussagen formuliert. Sie sollen jeweils angeben, in welchem Ausmaß diese Aussagen für Sie persönlich zutreffen.

Überlegen Sie bitte bei jeder Aussage:

In welchem Ausmaß trifft die Aussage für mich zu? Für Ihre Antworten steht Ihnen eine Skala von 0 bis 100 zur Verfügung.

Dabei bedeutet

0: "Die Aussage trifft überhaupt nicht zu."
100: "Die Aussage trifft vollständig zu."

Antworten dazwischen geben das Ausmaß an, in dem die Aussage zutreffend ist.

Beurteilen Sie nun Ihre Lerngewohnheiten.

Was kann der Test* leisten?

Die folgenden Interpretationen sind keine endgültigen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Sie sind aus bisherigen Untersuchungsergebnissen gewonnen und noch nicht vollends gesichert. Dazu bedarf es weiterer Forschungsergebnisse und ausreichender statistischer Vergleichswerte.

Die resultierenden Lernstile geben Tendenzen wieder und sind nicht als Absolutwerte zu verstehen. Sie können sich mit Aufgaben und Situationen verändern.

image

Sie haben nach dem Ausfüllen des Fragebogens Ihr persönliches Ergebnis erhalten. Hier finden Sie die Interpretation für die einzelnen Trends:

  • Aktivist/ Aktivistin
  • Reflektierer/ Reflektiererin
  • Theoretiker/ Theoretikerin
  • Pragmatiker/ Pragmatikerin

Die Auswertung in dem Kreisdiagramm zeigt, ob Ihr Lernstil eher ausgeglichen ist oder sich eine ausgeprägte Orientierung an einzelnen Trends ergibt. Der Lernstil eines Menschen ist seine ganz persönliche Kombination dieser vier Eckpunkte. Er zeigt an, ob ein Mensch eher über das Abstrakte oder eher über Konkretes Zugang zum effektiven Lernen findet, oder ob Selbst-Aktiv-Werden und Erproben (eigenes Handeln und Denken) gegenüber einem sich distanzierenden Beobachten und Reflektieren den Vorrang hat.

[*]: (nach Kolb 1984; Honey & Mumford 1982)

Der Aktivist/ Die Aktivistin

Aktivisten lernen lieber konkrete Fakten und Einzelheiten, lösen Probleme durch "Versuch und Irrtum" und mögen Komplikationen und Überraschungen. Sie sind eher praktisch veranlagt und verlassen sich auf ihre Sinne und Gefühle, über die sie die Welt wahrnehmen und erfahren. Insofern bevorzugen sie Lerninhalte, die eine erkennbare Verbindung zur realen Welt haben.

Aktivisten beteiligen sich voll und unvoreingenommen an neuen Erfahrungen. Sie genießen das Hier und Jetzt und sind offen für Neues, wenig skeptisch und begeistern sich für alles Neue. Allerdings neigen sie dazu, zuerst alles auszuprobieren und danach über die Konsequenzen nachzudenken.

Der Arbeitstag der Aktivistin gestaltet sich sehr aktiv. Abwechslung und Handeln stehen im Vordergrund. Denken findet gerne kollektiv im Brainstorming statt. Sobald die Begeisterung für eine Tätigkeit nachlässt, sucht sie sofort nach der nächsten. Sie blüht auf, wenn es um Herausforderungen mit neuen Problemen oder Situationen geht, ist aber gelangweilt, wenn es um die Durchführung von sich nicht ändernden Tätigkeiten bzw. Langzeitüberlegungen handelt.

Aktivisten sind gesellige, aufgeschlossene Typen, die den Kontakt zu anderen Menschen suchen, dabei aber immer im Mittelpunkt stehen wollen.

Ihre Philosophie ist: "Einmal probier ich alles aus!"

image

Als Aktivist und Aktivistin ist es für Ihren Lernerfolg günstig, wenn:

  • Möglichkeiten, Probleme und Erfahrungen angeboten werden, bei denen Sie lernen können.

  • Sie sich auf kurze Aktivitäten einlassen können, die ein unmittelbares Ergebnis haben, z. B. Rollenspiele, Planspiele.

  • Spannungen und Krisen entstehen, bei denen die Aufgabenstellung immer wieder wechselt.

  • Sie im Rampenlicht stehen, z. B. Diskussionen oder Besprechungen leiten oder eine Präsentation halten.

  • Sie die Möglichkeit haben, neue Ideen zu entwickeln, ohne durch Politik, Machbarkeit oder Struktur eingeschränkt zu werden.

  • Sie durch eine sichtlich schwierige Aufgabe gleich von Beginn an so richtig gefordert sind, z. B. schlechte Rahmenbedingungen oder nicht ausreichende Mittel.

  • Sie Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit anderen erhalten, z. B. in Projektteams, oder Problemlösungen im Team erarbeiten können.

  • Sie dieses oder jenes einfach ausprobieren können.

image

Es wird sich negativ auf Ihr Lernergebnis als Aktivist und Aktivistin auswirken, wenn:

  • Sie eine passive Rolle spielen, z. B. wenn Sie an Vorlesungen teilnehmen.

  • Sie sich nicht beteiligen dürfen.

  • Sie alleine arbeiten sollen.

  • die angebotenen Erklärungen und Aussagen zu theoretisch sind.

  • Sie immer das gleiche üben und wiederholen sollen.

Aktivisten erinnern und verstehen Information am besten, wenn sie die Verbindung zur realen Welt sehen können. Mit vorwiegend abstrakten und theoretischen Lernmaterialien können Sie Schwierigkeiten haben. Fragen Sie die Dozentin nach speziellen Beispielen von Konzepten und Prozeduren, und finden Sie heraus, wie die Konzepte sich in der Praxis anwenden lassen. Wenn eine Dozentin nicht genügend Details zur Verfügung stellt, versuchen Sie, das in den Kursunterlagen oder anderen Referenzen oder im Brainstorming mit Studienkollegen und -kolleginnen herauszufinden.

Der von Honey & Mumford geprägte Begriff "Aktivist" entspricht der Kolbschen Dimension des "konkreten Erfahrens" (CE = concrete experience). Kolb beschreibt Aktivisten folgendermaßen:

"An orientation toward concrete experience focuses on being involved in experiences and dealing with immediate human situations in a personal way. It emphasizes feelings as opposed to thinking; a concern with the uniqueness and complexity of present reality as opposed to theories and generalizations; an intuitive, "artistic" approach as opposed to the systematic, scientific approach to problems. People with concrete-experience orientation enjoy and are good at relating to others. They are often good intuitive decision makers and function well in unstructured situations. The person with this orientation values relating to people and being involved in real situations, and has an open-minded approach to life" (Kolb 1984: 68).

Der Reflektierer/ Die Reflektiererin

Reflektierende Lernende bevorzugen es, erst still über das Thema oder Problem nachzudenken. Sie bevorzugen es, alleine zu arbeiten. Dazu ziehen sie sich in den Hintergrund zurück, um Erfahrungen zu sammeln und diese aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen.

Reflektierende Lernende sammeln Daten auf eigene Faust und von anderen und denken über sie sehr ausführlich nach, bevor sie zu einem Entschluss kommen. Für sie zählt in erster Linie eine ausreichende Sammlung und Analyse der Daten bezüglich Erfahrungen und Vorkommnissen. Konkrete Entschlüsse werden so lange wie möglich hinausgezögert.

Reflektierer und Reflektiererinnen sind sehr nachdenkliche Typen, die gerne alle Möglichkeiten im vorhinein durchleuchten, bevor sie handeln. Sie bevorzugen bei Treffen und Besprechungen möglichst weit hinten zu sitzen und beobachten sehr gerne andere Menschen bei ihren Tätigkeiten.

Das Motto der Reflektierer lautet: "Lasst es uns erst durchdenken." Ihre Philosophie ist: "Sei vorsichtig!"

image

Wenn Sie das reflektierende Lernen bevorzugen, werden Sie die besten Lernergebnisse erzielen, wenn:

  • Sie nachdenken, beobachten und Aktivitäten überlegen dürfen.

  • Sie Ereignissen distanziert zuhören oder zusehen können, z. B. einer Gruppenarbeit, einer Besprechung oder einem Film.

  • Sie überlegen oder einen Kommentar dazu abgeben können, bevor Sie etwas tun, d. h. genügend Vorbereitungszeit haben und vorher Hintergrundinformationen bekommen.

  • Sie einer Sache durch sorgfältige Nachforschungen auf den Grund gehen können, d. h. analysieren, Informationen sammeln oder nachhaken.

  • Sie den durchgenommenen und gelernten Lernstoff wiederholen können.

  • Sie den Auftrag bekommen, sorgfältig überlegte Analysen oder Berichte abzugeben.

  • Sie Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch haben, z. B. innerhalb einer strukturierten Lernsituation.

  • Sie Ihre eigenen Entscheidungen ohne Druck und zeitliche Begrenzung treffen können.

image

Ungünstig auf Ihre Lernergebnisse als reflektierende Lernende wirkt sich aus, wenn:

  • Sie ins Rampenlicht "gezwungen" werden.

  • eine Situation von Ihnen Aktionen ohne vorherige Planung verlangt.

  • Sie ohne Vorwarnung etwas machen sollen, z. B. spontane Ideen einbringen.

  • Sie der Zweckmäßigkeit halber oberflächliche Arbeit leisten müssen.

  • Sie eine Sache nach genauen Anweisungen erledigen müssen.

Wie können reflektierende Lerner das Lernen verbessern?

Als reflektierender Lerner benötigen Sie Zeit und Raum, um über neue Informationen nachzudenken. Lesen oder erinnern Sie das Material nicht einfach, sondern machen Sie Pausen, um das Gelesene zu überdenken und über mögliche Fragen oder Anwendungen nachzudenken. Sie finden es möglicherweise hilfreich, kurze Zusammenfassungen des Gelesenen oder der Unterrichtsnotizen in eigenen Worten zu schreiben. Das zu tun beansprucht vielleicht mehr Zeit, aber so können Sie das Material effektiver behalten.

Eventuell finden Sie auch den Begriff "Beobachter" in der Literatur. Kolb nennt diese Dimension in seinen Werken "reflektierendes Beobachten" (RO = reflective observation). In seinem Buch "Experiential learning" beschreibt er Reflektierer so:

"An orientation toward reflective observation focuses on understanding the meaning of ideas and situations by carefully observing and impartially describing them. It emphasizes understanding as opposed to practical application; a concern with what is true and how things happen as opposed to what will work; an emphasis on reflection as opposed to action. People with a reflective orientation enjoy intuiting the meaning of situations and ideas and are good at seeing their implications. They are good at looking at things from different perspectives and at appreciating different points of view. They like to rely on their own thoughts and feelings to form opinions. People with this orientation value patience, impartiality, and considered, thoughtful judgement" (Kolb 1984: 68).

Der Theoretiker/ Die Theoretikerin

Theoretiker und Theoretikerinnen bevorzugen es, Möglichkeiten, Muster, Regeln und Beziehungen zu entdecken, mögen Innovation und haben eine Abneigung gegen Wiederholungen. Sie greifen neue Konzepte auf und kommen mit Abstraktionen und mathematischen Formeln besser klar als mit Ungenauigkeiten oder gefühlsbasierten Aussagen.

Theoretiker adaptieren und integrieren Erfahrungen in komplexe, logisch-strukturierte Theorien. Sie durchdenken Probleme konsequent und in einem vertikal-logischen Weg, der durch die sequentielle Folge einzelner Schritte gekennzeichnet ist.

Die Theoretikerin neigt dazu, perfektionistisch zu sein. Sie ist erst zufrieden, wenn alle Dinge in ein rationales Schema passen, am besten indem sie alles analysiert und wieder "zusammenbaut". Sie findet Gefallen an grundsätzlichen Aussagen und Vermutungen, Prinzipien, Theorien, Modellen und Systemdenken.

Theoretiker stellen sich oft die Fragen "Macht das Sinn?"; "Wie passt das eine mit dem anderen zusammen?"; "Was sind die Grundaussagen?". Sie sind sehr analytisch und rational und lehnen Subjektivität, laterales Denken oder Doppeldeutigkeit ab.

Für die Theoretikerin zählen Logik und Ratio. Sie versucht, die Gewissheit über etwas zu maximieren und sich wissenschaftlich abzusichern.

Ihre Philosophie ist: "Wenn es logisch ist, dann stimmt es!"

image

Wenn Sie sich als überwiegend theoretisch Lernenden wiedererkennen, werden Sie positive Lernergebnisse erzielen, wenn:

  • das Angebotene als Teil eines Systems oder einer Theorie zu erkennen ist. Sie ausreichend Zeit haben, um zwischen Ergebnissen, Ideen und Situationen Beziehungen systematisch zu untersuchen und Assoziationen herzustellen.

  • Sie die zugrundeliegende Methode, Hypothese oder Logik einer Sache untersuchen oder hinterfragen können, z. B. Überprüfung einer Arbeit auf Ungereimtheiten.

  • geistige Anforderungen an Sie gestellt und weitergehende und prüfende Fragen an Sie gerichtet werden.

  • Sie sich in einer strukturierten Situation mit klaren Zielen wiederfinden.

  • Sie sich mit Ideen und Konzepten beschäftigen, die logisch und rational sind und über eine schlüssige Argumentation verfügen.

  • Sie zunächst eine genaue Analyse durchführen können, um dann die Gründe des Erfolgs bzw. des Versagens zu verallgemeinern.

  • Ihnen interessante Ideen und Konzepte angeboten werden, auch wenn diese nicht unbedingt von Relevanz sind.

  • Sie komplexe Situationen verstehen und an ihnen teilnehmen können.

image

Ungünstig auf Ihren Lernerfolg als theoretischer Lerner wirkt sich aus, wenn:

  • Sie in einer Situation weder einen Zusammenhang noch einen Zweck erkennen können.

  • Sie mit unstrukturierten Aktivitäten und mit einem hohen Grad an Unklarheit konfrontiert werden, z. B. Probleme mit offenem Ende. der Lernstoff Ihnen banal und oberflächlich erscheint.

  • Sie an Situationen teilnehmen müssen, die besonders gefühlsbetont sind.

  • Ihnen ein Mix aus alternativen und widersprüchlichen Techniken bzw. Methoden angeboten wird, ohne eine von diesen genauer untersucht zu haben.

Wie können Theoretiker das Lernen verbessern?

Versuchen Sie Lehrveranstaltungen zu vermeiden, in denen es hauptsächlich um Auswendiglernen und simples Einsetzen in Formeln geht - Sie könnten sich dort langweilen. Fragen Sie Ihren Dozenten nach Interpretationen oder Theorien, die die Fakten verbinden, oder versuchen Sie diese Verbindungen selber zu finden. Sie könnten anfällig für Flüchtigkeitsfehler in Examen sein, weil Sie zu ungeduldig bei den Details sind und Wiederholungen nicht mögen (z. B. eine vollständige Lösung noch einmal prüfen). Nehmen Sie sich Zeit, um die Fragen ganz zu lesen, bevor Sie antworten, und überprüfen Sie Ihre Ergebnisse!

Die entsprechende Dimension wird bei Kolb "abstrakte Begriffsbildung" (AC = abstract conceptualization) genannt. Kolb beschreibt diesen Stil so:

"An orientation toward abstract conceptualization focuses on using logic, ideas, and concepts. It emphasizes thinking as opposed to feeling; a concern with building general theories as opposed to intuitively understanding unique, specific areas; a scientific as opposed to an artistic approach to problems. A person with an abstract-conceptual orientation enjoys and is good at systematic planning, manipulation of abstract symbols, and quantitative analysis. People with this orientation value precision, the rigor and discipline of analyzing ideas, and the aesthetic quality of a neat conceptual system" (Kolb 1984: 69).

Der Pragmatiker/ Die Pragmatikerin

Pragmatiker und Pragmatikerinnen verstehen und behalten Information am besten, indem sie aktiv etwas damit machen – diskutieren oder anwenden oder es anderen erklären. Insofern arbeiten sie auch gerne in Gruppen.

"Lasst es uns ausprobieren und sehen, wie es funktioniert!" ist der Ansatz von Pragmatikern. Sie suchen nach neuen Ideen, Theorien und Techniken und wollen diese dann auch so schnell es geht austesten, um zu sehen, ob sie in der Praxis funktionieren.

Pragmatisch Lernende lieben es, wenn Fortschritte gemacht werden, und handeln rasch. In Diskussionen, in denen sich Standpunkte immer wieder wiederholen bzw. die nicht enden wollen, neigen sie dazu, die Geduld zu verlieren, weil sich zu wenig bewegt.

Pragmatiker und Pragmatikerinnen sind praktische Typen, die stets auf dem Boden der Realität bleiben und die es bevorzugen, praktische Entscheidungen und Problemlösungen durchzuführen. Probleme und Möglichkeiten sehen sie als eine Herausforderung.

Ihre Philosophie ist: "Es gibt immer einen besseren Weg!" bzw. "Wenn es funktioniert, dann ist es in Ordnung!"

image

Für pragmatische Lernende ist es für den Lernerfolg günstig, wenn:

  • ein klarer Zusammenhang zwischen dem Lehrstoff und dem Problem bzw. einer Möglichkeit zur Anwendung besteht.

  • Sie durch die neuen Techniken einen offensichtlichen Vorteil haben, z. B. Zeit sparen oder mit unfreundlichen Leuten zurecht kommen.

  • Ihnen die Gelegenheit geboten wird, die neuen Techniken mit Hilfe von Feedback eines glaubwürdigen Experten oder einer Expertin auszuprobieren und zu üben.

  • Sie ein Vorbild haben, dem Sie alles abschauen können, z. B. der Chefin, einem Fachmann oder Praxisbeispielen in einem Film.

  • Sie die erlernten Techniken in Ihrer täglichen eigenen Arbeit einsetzen können.

  • Sie sofort Gelegenheit haben, Gelerntes anzuwenden.

  • die Lernaktivitäten eine hohe Authentizität haben, z. B. ein Rollenspiel mit realer Problemstellung.

  • Sie sich auf praktische Dinge konzentrieren können, z. B. Arbeitserleichterungen vorschlagen, einen Aktionsplan erstellen.

image

Für den Lernerfolg von pragmatischen Lernenden wirkt es sich eher ungünstig aus, wenn:

  • Ihnen das Lernen nicht unmittelbar notwendig erscheint bzw. Sie keinen praktischen Vorteil dabei erkennen können.

  • Sie den Eindruck haben, die Leute drehen sich im Kreis, ohne voranzukommen. es Hindernisse politischer, geschäftlicher oder persönlicher Art bei der Durchführung gibt.

  • keine praktischen Übungen angeboten werden und keine klaren Richtlinien erkennbar sind.

Wie können Pragmatiker und Pragmatikerinnen das Lernen verbessern?

Pragmatische Lernende benötigen Raum und Zeit für Diskussionen oder Problemlösungen. Lernen Sie in einer Gruppe, in der die Teilnehmer sich verschiedene Gebiete abwechselnd gegenseitig erklären. Arbeiten Sie mit anderen aus, was Sie im nächsten Test gefragt werden, und erarbeiten Sie sich die Antworten. Sie werden sich Informationen besser merken können, wenn Sie das Erlernte anwenden oder umsetzen können.

Der Begriff "Pragmatiker" ist an die Studien von Honey & Mumford angelehnt. In Kolbs Werken entspricht dies der Dimension "Aktives Experimentieren" (AE = active experimentation). Kolb schreibt dazu:

"An orientation toward active experimentation focuses on actively influencing people and changing situations. It emphasizes practical applications as opposed to reflective understanding; a pragmatic concern with what works as opposed to what is absolute truth; an emphasis on doing as opposed to observing. People with an active-experimentation orientation enjoy and are good at getting things accomplished. They are willing to take some risk in order to achieve their objectives. They also value having an influence on the environment around them and like to see results" (Kolb 1984: 69).

Der Lernkreislauf

Lernprozesse, besonders beim Erfahrungslernen, laufen idealerweise kreis- bzw. spiralförmig in vier Stufen ab. Auf diese Weise entsteht ein Lernzyklus, der immer wieder durchlaufen wird.

image

Konkrete Erfahrungen (CE für concrete experience) zu machen, bereit und fähig zu sein, etwas Neues wahrzunehmen und ohne Vorurteile zu beachten, steht für das Lernen ganz am Anfang. Es folgt das genauere, reflektierte Beobachten und Betrachten von verschiedenen Seiten (RO für reflective observation), um beispielsweise eine Sache oder ein Ereignis in Beschaffenheit und Zusammenhängen kennenzulernen. Diese Erfahrungen führen zu einem tieferen Verständnis, indem sie abstrahiert werden und theoretische Konzepte entstehen (AC für abstract conceptualization). Beispiele sind das Erkennen von Mustern und Regeln oder das Finden von Theorien, mit denen Erfahrungen sich erklären lassen. Die Gültigkeit dieser Theorien und Konzepte werden wiederum durch aktives Experimentieren (AE für active experimentation) erprobt und bei Problemlösungen und Entscheidungsfindungen angewandt. Dabei entstehen neue Erfahrungen, die den Kreislauf von Neuem starten.

Das Koordinatensystem wird durch zwei unabhängige Dimensionen aufgespannt: die eine beschreibt die Art der Wahrnehmung und des Wissens (Absorption der Eindrücke vs. tieferes Verständnis), die andere die Art der Prozesse (aktiv vs. reflektiv).

Die Konkret / Abstrakt (CE/AC) – Dimension (Art des Wissens)

Um effektiv zu lernen und Probleme lösen zu können, sollte man idealerweise beide Stile integrieren. Wenn man zu abstrakt denkt, kann man wichtige Details übersehen oder Flüchtigkeitsfehler bei Berechnungen und praktischen Übungen machen, ggf. sogar den Bezug zur Realität außer Acht lassen oder verlieren. Wenn man die konkreten Aspekte überbetont, verlässt man sich evtl. zu sehr auf Routinen, Auswendiglernen und bekannte Methoden, und man konzentriert sich nicht genügend auf tiefes Verständnis und innovatives Denken.

Die Aktiv / Reflektiv (AE/RO) – Dimension (Gebrauch des Wissens)

Auch in dieser Dimension ist ein ausgewogenes Verhältnis der beiden Pole wünschenswert. Wenn man immer agiert, bevor man reflektiert, läuft man Gefahr, Entscheidungen verfrüht zu treffen oder zu impulsiv zu handeln. Wenn man zu viel Zeit mit Überlegen verbringt, bekommt man vielleicht nie etwas erledigt.

Lerngelegenheiten

Es ist besonders wichtig, das breite Spektrum tatsächlich existierender Lerngelegenheiten herauszustellen. Es geht weit darüber hinaus, dass man entweder in einem Kurs, mit einem Buch oder aus einer Erfahrung lernen kann. Weitere Lerngelegenheiten ergeben sich z. B. während der Arbeit, durch Erweiterung des gegenwärtigen Arbeitsgebietes, durch Projekte oder direktes Lernen von einer Führungskraft bzw. den Kolleginnen und Kollegen.

Bevor Sie Ihren bestehenden Lernstil weiter entwickeln, überprüfen Sie doch einmal, ob Sie die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten schon voll nutzen. Die Wichtigkeit, die wir dem Lernen während der Arbeit zuschreiben, basiert auf der Erkenntnis, dass sich hier in der Regel sehr viel mehr Möglichkeiten anbieten, als sich in einer konstruierten Lernumgebung je ergeben können. Diese Lernform ist sehr wirklichkeitsnah, es gibt kein Problem bei der Übertragung des Gelernten aus einer beliebigen Situation auf den Arbeitsplatz, und die Umsetzung des Gelernten kann unmittelbar erfolgen, was nach einem Training oftmals sehr schwierig ist. Möglichkeiten zum Lernen und Möglichkeiten als solche zu erkennen, ist ein entscheidender Schritt. Wenn Sie darüber hinaus noch versuchen, diese unter dem Aspekt zu betrachten, wie sie zu Ihrem Lernstil passen, sorgen Sie dafür, diese Möglichkeiten wirklich effektiv für sich zu nutzen.

Die Theorie Kolbs und anderer Experientialisten und Konstruktivisten (z. B. Piaget) basiert auf der Grundthese, dass Lernen ein fortwährender Adaptionsprozess an die Umwelt und gegebene Situationen ist. Lernen dient also dazu, mit neuen Anforderungen klar zu kommen und sich den Gegebenheiten anzupassen.

Im Laufe ihres Lebens entwickeln Menschen deshalb Handlungs- und Lernmuster, die mehr oder weniger automatisiert ablaufen und sich durch häufiges Anwenden zu Strukturen entwickeln. Diese Strukturen sind den verschiedensten Faktoren unterworfen: angefangen von der genetischen Veranlagung über Sozialisationsprozesse in Familie, Schule, Beruf bis hin zu den alltäglichen und besonderen Erfahrungen, die jeder im Laufe seines Lebens macht und die seine persönliche Geschichte schreiben. Nicht zuletzt prägen auch die kulturellen Werte und Normen unser (Lern-)verhalten.

Diesen "automatischen" Handlungsmustern sind wir jedoch nicht hilflos ausgeliefert. Sie sind z. B. durch Bewusstmachung und die aktive Wahl von alternativen Vorgehensweisen änderbar. Auch Schlüsselerlebnisse können "schlagartig" zu neuem Verhalten führen.

Anzunehmen ist, dass Studienfächer und Berufe nach Präferenzen und Stärken, wie oben beschrieben, gewählt werden. In diesen Sparten wird diese Art zu denken und zu handeln weiter verstärkt. Kommt es z. B. zu einem Berufswechsel, so kann sich in einem neuen Betätigungsfeld auch der Lernstil mit der Zeit ändern. Insofern postuliert Kolb:

"Learning styles are conceived not as fixed personality traits but as possibility-processing structures resulting from unique individual programming of the basic but flexible structure of human learning. These possibility-processing structures are best thought of as adaptive states or orientations that achieve stability through consistent patterns of transactions with the world" (Kolb 1984: 97).

Nachdem Sie sich jetzt mit den unterschiedlichen Ausprägungen von Lernstilen auseinandergesetzt und Ihr eigenes Lernverhalten reflektiert haben, sprechen Sie mit Kolleginnen, welche Schlüsse Sie für Ihre Herangehensweise an das Lernen daraus ziehen und ob Sie diese schon in der Organisation Ihres Lernens umsetzen konnten.

image

Abb.: von Dooder / Freepik

Literaturhinweise

Atherton, J. S. (2002) Learning and Teaching: Learning from experience, www.dmu.ac.uk/~jamesa/learning/experien.htm (zzt. nicht direkt zugänglich)

Bandura, A. (1965) Influence of models' reinforcement contingencies on the acquisition of imitative responses, Journal of Personality and Social Psychology, 1, 589-95

Curry, L. (1987) Integrating concepts of cognitive or learning style - A review with attention to psychometric standards. Canadian College of Health Service Executives, Ottawa

Dunn, R.; Dunn, K. (1978) Teaching students through their individual learning styles - A practical approach, Reston Publishing, Reston

Felder, R. im Web: http://www4.ncsu.edu/unity/lockers/users/f/felder/public//ILSpage.html

Ferrell, B. G. (1983) A Factor Analytic Comparison of Four Learning-Styles Instruments, in: Journal of Educational Psychology, 1, S. 33-39.

Flechsig, Karl-Heinz: Kleines Handbuch didaktischer Modelle, Eichenzell, Neuland - Verlag für lebendiges Lernen, 1996

Haller, H. D. im Web: Lernstildiagnose

Honey, P. & Mumford, A. (1982) Manual of Learning Styles, P. Honey, London

Honey, P & Mumford, A. im Web: http://till.schnupp.net/honey-mumfort/

Keefe, J.W. (1979) Learning style: An overview, in: NASSP's Student learning styles - Diagnosing and prescribing programs, Reston

Keefe, J. W. (1989) Learning style profile handbook - Accomodating perceptual, study and instructional preferences. Band 2, National Association of Secondary School Principals, Reston Publishing, Reston

Klimsa, P. (1993): Neue Medien und Weiterbildung: Anwendung und Nutzung in Lernprozessen der Weiterbildung, Deutscher Studien Verlag; Weinheim

Köhler, W. (1925) The mentality of apes, Harcourt Brace Jovanovich, New York

Kolb, D. A. (1984) Experiential learning: Experience as the source of learning and development . Prentice Hall, Englewood Cliffs

Kolbs Website: https://learningfromexperience.com/

Myers, I. (1978) Myers-Briggs Type Indicator. Consulting Psychologists Press, Palo Alto

Pask, Gordon (1976) Styles and Strategies of Learning, British Journal of Educational Psychology, 128-148

Pawlow, I. P. (1928) Lectures on conditioned reflexes: Twenty-five years of objective studies of higher nervous activity (Behavior of animals, vol. 1), International Publishers, New York

Riding & Rayner (1998) Cognitive Styles and Learning Strategies: Understanding Style Differences in Learning and Behaviour, David Fulton Publishers, London

Schmeck, R. R. (1983) Learning styles of college students, in: R. Dillon & R. Schmeck (eds.), Individual differences in cognition, Academic Press, New York, S. 233 - 279.

Skinner, B. F. (1953) Science and human behavior, Macmillan, New York

Thorndike, E. L. (1898) Animal intelligence, Psychological Review Monograph Supplement, 2 (4, whole No. 8)

Watson, J. B. (1913) Psychology as the behaviorist views it, Psychological Review, 20, 158 - 177

Witkin, H. A. (1954) Personality through perception - An experimental and clinical study, Queenwood Press, Westport

Zimbardo, P. G. (1992) Psychologie, 5. Auflage, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg

Lernen lernen

von Chris Brylla und Lena Oswald ist lizenziert unter einer Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 2.0 Deutschland Lizenz.

Entstanden im Rahmen des Projekts "Methodenkompetenz" der Universität Hamburg / Hamburg Open Online University (www.hoou.de).